VfB Stuttgart - Hamburger SV

  • 1:0 (23.) Cacau
  • 2:1 (62.) Cacau
  • 1:1 (54./Eigentor) Kvist
Saison:Saison 2011/2012
Datum:Mittwoch, 21.12.2011 20:30Uhr
Land:Deutschland
Liga:DFB-Pokal
Stadion:Neckarstadion, Stuttgart
Zuschauer:38.600

Pokal-Achtelfinale. In schönster Regelmäßigkeit war das in den letzten Jahren die Endstation auf der Pokal-Reise des VfB. Nachdem man nach der Auslosung eigentlich ganz zufrieden war mit dem Los "HSV" (zur Zeit der Auslosung hinten drin - außerdem Revanche für das Liga-Spiel fällig), wurde in den letzten Wochen, nachdem Trainer Fink das Ruder übernommen hatte und dabei nicht ein Spiel verloren ging, das Los dann doch nicht so ganz prickelnd. Zumal der VfB in den letzten Wochen ja nun auch nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte.
Doch es hilft nichts: Nach Feierabend eben kurz die Klamotten gewechselt, Tix und Kamera geschnappt und auf gen Stuttgart, welches - dem Feierabendverkehr sein Dank - später als sonst üblich erreicht wurde. So musste dann das Parkhaus als Standplatz herhalten, ehe es dann die letzten Meter zu Fuß weiterging. Zum Stillen des Hungers wurde dann noch kurz das PSV angesteuert und frisch gestärkt konnte das Spiel dann auch losgehen.
Zu Spielbeginn gabs auf HSV-Seite eine kleine Choreo unter dem Motto "Bedingungslose Liebe" - schön azusehen! Ansonsten blieben die Gäste (wenngleich sie für ein "unter-der-Woche-Abend-Spiel" erstaunlich zahlreich erschienen waren) eher blass. Auf VfB-Seite zu Beginn das gewohnte Fahnen/DH/Schal-Meer, sowie eine Choreo der Schwaben-Kompanie anlässlich des 5.Geburtstages. Zu Beginn der 2.Hälfte erhellten etlichen Bengalos die Cannstatter Kurve - Gänsehaut pur! Auch ansonsten war die Stimmung heute Abend - sieht man mal von den absolut nervigen Klatschpappen ab - richtig gut.
Auf dem Platz ging der VfB in der 1.Hälfte durch Cacau (nach super Vorlage von Molinaro) mit 1:0 in Führung. In der 2.Hälfte musste man zunächst wieder mal das schlimmste annehmen, als der HSV nämlich den Ausgleich erzielen konnte. Doch abermals Cacau brachte den VfB wieder in Front, ehe in der letzten halben Stunde mehrmals die Stunde von Sven Ulleich schlug, der 3-4 hundertprozentige Chancen zunichte machte und damit sicherlich den Löwenateil am schlussendlichen Sieg inne hatte.
Nach den letzten eher trostlosen Wochen, sorgte der VfB damit für einen versönlichen Jahresabschluss - in diesem Zusammenhang verweise ich dann auf meinen Schlusssatz aus dem Bayern-Spiel (hab damals dieses Spiel irgendwie nicht so ganz auf dem Schirm gehabt) - frohe Weihnachten!

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