G.Beerschot Antwerpen - Standard Lüttich

  • 1:1 (80.) Malul
  • 0:1 (53.) Van Damme
Saison:Saison 2011/2012
Datum:Sonntag, 28.08.2011 20:30Uhr
Land:Belgien
Liga:Jupiler League
Stadion:Olympisch Stadion, Antwerpen
Zuschauer:8.577

Ursprünglich sollte es nach dem Spiel in Brügge wieder zurück nach Lille gehen, um dort das Ligue 1-Spiel zwischen dem OSC Lille und Olympique Marseille anzusehen. Doch diese Planung wurde schnell über den Haufen geworfen, als die Eintrittspreise von 55 EUR aufwärts realisiert wurden (billigere Kurvenplätze waren bereits vergriffen). Als Alternative wurde dann das Spiel zwischen Germinal Beerschot Antwerpen und Standard Lüttich in Antwerpen in die Planung aufgenommen.
Trotz gut gefüllter Autobahn und zähfließendem Verkehr wurde Antwerpen pünktlich gegen 19Uhr erreicht und dort dann erstmal ein Ticket in der Vereinskneipe / Ticketverkaufsstelle gekauft. Anschließend blieb noch Zeit, um sich landestypisch bei einer ausgezeichneten Pizza zu stärken, um sich dannach wieder ins Getümmel am Stadion zu stürzen. Das Stadion befindet sich, wie die meisten der Tour, in einem Wohngebiet. Hier allerdings in einem eher zweifelhaften Viertel mit allerhand zwielichtigen Gestalten an einigen Ecken - sollte man sich bei Dunkelheit auch nicht allzu lange aufhalten...
Nachdem ich dann etwa eine halbe Stunde vor Spielbeginn ins Stadion ging, fiel mir hier sofort der leere Gästeblock auf, was mich doch sehr überraschte und enttäuschte. Hatte ich doch im Vorfeld damit gerechnet, dass der Gästeblock sicherlich nahezu voll sein wird und die Lüttich-Fans für ordentlich Stimmung sorgen würden, war hier also erstmal Enttäuschung angesagt. Irgendwie hatte ich noch die Hoffnung, dass sich die Fans vielleicht vor dem Block sammelten, um mit einem Blocksturm das Spiel zu beginnen, doch auch diese Hoffnung wurde nicht erfüllt. Sollte irgendjemand wissen, warum keine Gästefans da waren, so freue ich mich auf eine kurze Mail!
Da vom Heimanhang auch nicht viel kam, war es eher langweilig zum Zuschauen - wenn auf den Rängen keine Action geboten ist, fehlt einfach was was.
Und da auch die Akteure auf dem Platz nicht gerade ein Feuerwerk abbrannten (immerhin gab es 2 Tore und damit keine Nullnummer), war ich dann ganz froh, als das Spiel zu Ende war. Nach dem Spiel ging es dann die etwa 100km zurück nach Lille, wo gegen Mitternacht wieder das Quartier erreicht wurde.

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