LASK Linz - FC Wacker Innsbruck

  • 1:0 (16.) Vastic
  • 2:1 (58.) Vastic
  • 3:1 (59.) Saurer
  • 1:1 (24.) Kolousek
  • 3:2 (71.) Orosz
  • 3:3 (90.+2) Madl
Saison:Saison 2007/2008
Datum:19.03.2008
Land:Österreich
Liga:T-Mobile Bundesliga
Stadion:Stadion der Stadt Linz, Linz
Zuschauer:8.500
Nach kurzer Nacht (dünne Wände, schnarchender Nachbar) ging es am nächsten Tag bei anfänglich strahlendem Sonnenschein (!) die etwa 180km nach Linz, wo das Spiel des LASK gegen die Tiroler aus Innsbruck stattfand.
Um die Mittagszeit dort angekommen ging es erstmal in die Innenstadt, wo wir ein wenig rumliefen und etwas aßen. Nächste Station war das Stadion, welches wir umrundeten (soweit möglich) und anschließend unsere Tickets besorgten. Nun ging es wieder zurück in die Stadt, wo wir die Zeit mit chillen und im Internetcafe totschlugen.
Zurück am Stadion fing es auf einmal sowas von zu schneien an, wie ich selten erlebt habe. Man sah teilweise außer Schnee nichts mehr. Doch genauso plötzlich wie es anfing, hörte es auch wieder auf (zumindest fürs erste) und so machten wir es uns im Stadion bequem (sofern möglich, denn die Sitze haben auch schon mal bessere Tage gesehen^^) und harrten der Dinge, die da kommen würden.

Spiel: Wenn man es nicht besser wüsste, würde es man nach diesem Spiel nicht für möglich halten, dass Linz in der Tabelle oben steht und noch um den Meistertitel mitkämpft und Innsbruck ganz unten drin steht. Denn es waren heuer die Gäste, die das bessere Team waren und verdientermaßen einen Punkt aus Linz entführten. Dessen Zustandekommen war allerdings zugegebenermaßen etwas glücklich, fiel der Ausgleichstreffer doch in der 2.Minute der Nachspielzeit. Doch dies änderte nichts an der Tatsache, dass der Punkt definitiv verdient war.

Stimmung: Wenn man das gestrige Derby nicht zum Maßstab nimmt, war die Stimmung ganz in Ordnung. LASK zu Spielbeginn mit vier schmalen Streifen, auf denen jeweils ein Buchstaben stand und zusammen dann sinnigerweise "LASK" ergab.
Die etwa 100 Gäste aus Innsbruck wedelten permanent mit ihren Fahnen, schossen 3 Böller ab und waren auch ab und zu mal zu hören, aber richtig überzeugend wars nicht.

Schon die letzte Viertelstunde des Spiels begann es wieder heftigst zu schneien. Anders als vor dem Spiel hörte es dieses Mal aber nicht so schnell auf und so stand eine beschwerliche Rückfahrt nach Wien an, bei der zwischenzeitlich auf der Autobahn bei nochmaliger Verschlimmerung des Niederschlags teilweise nur Schneckentempo angesagt war.
Doch je näher Wien rückte, umso besser wurde es und endlich hörte es dann auch ganz auf zu schneien, sodass wir dann doch noch ankamen und ich Paul und Nicky am Flughafen absetzen konnte, da ihre Tour hier zu Ende war.

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