TSG 1899 Hoffenheim - VfB Stuttgart

  • 0:1 (19.) Cacau
  • 0:2 (36.) da Silva
Saison:Saison 2007/2008
Datum:10.07.2007
Land:Deutschland
Liga:Testspiel
Stadion:Frankenstadion, Heilbronn
Zuschauer:13.300
Die letzten Stunden der Berufsschule bekomme ich nur noch halb mit - viel zu groß ist die Vorfreude auf das erste Spiel nach der (viel zu langen) Sommerpause! Hoffenheim gegen Stuttgart habe ich mir dazu ausgesucht, Meister gegen den Zweitligaaufsteiger in einem noch nie besuchten Stadion, es klang also viel versprechend.
Bei regnerischem Wetter wurden die wenigen Kilometer bis nach Heilbronn zurückgelegt, wo nach kurzer Parkplatz- und dafür umso längerer Stadionsuche eben jenes betreten wurde. Die Heilbronner Ausgabe des Frankenstadions, welches schon richtig gut gefüllt war (wie uns der Stadionsprecher später mitteilen sollte mit für ein Testspiel beachtlichen 13.300 Zuschauern) besteht aus einer ordentlichen Haupttribüne und ansonsten durchgängigen Stehstufen. Kleiner Wehrmutstropfen ist die Laufbahn, ansonsten eine wirklich schöne Anlage, welche sich hinter so manchem Regionalligastadion nicht verstecken muss.
Das Spiel war ein absolut typisches Testspiel - langweilig. Hoffenheim erschreckend schwach, der VfB, vor allem in der 1.Hälfte, war die klar bessere Elf und ging durch zwei Tore von Cacau und daSilva verdient mit 2:0 in Führung. Dies änderte sich auch bis zum Abpfiff nicht mehr, was zwei Gründe hatte: 1.) Die Wechselorgie von Hoffenheim (dem Gefühl nach stand am Ende des Spiels kein Spieler aus der Startelf mehr auf dem Platz) und 2.) Der VfB schaltete in der 2.Hälfte mindestens einen Gang runter.
Also eigentlich eine nicht lohnenswerte Fahrt, wenn, ja wenn da nicht Jürgen R. (Name der Redaktion bekannt) gewesen wäre, welcher für Erheiterung der halben Kurve sorgte. Ein absoluter Klassiker waren auch die "Rote-Karte-Aktionen", mit denen er sich in die Herzen der Zuschauer spielte. Gegen Ende des Spiels konnte er sich vor Autogrammwünschen kleinerer Kinder kaum retten und stand diesen breitwillig zur Verfügung und signierte alles, was ihm unter die Finger kam.
Dass ich hier über solche Nebenschauplätze schreibe, beweist eindrucksvoll das miese Niveau des Spiels in der 2.Hälfte, was mich dann auch dazu veranlasste, 5 Minuten vor Spielende das Stadion zu verlassen und mich schön relaxt auf den Rückweg zu begeben.

Fazit: Danke Jürgen R.!

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